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Liebe Patient*innen!

Ich liebe meinen Beruf und habe diesen bisher immer mit sehr viel Herzblut, was u.a. darin sichtbar war, dass ich Anfragen immer individuell und persönlich trotz fehlender freier Kapazitäten in meiner Praxis beantwortet habe. Das bedeutete oft, dass ich Zeit mit Telefonaten, E-Mail Anfragen etc. verbracht habe, die nicht von der Krankenkasse vergütet wurden.

Aufgrund der kurzfristig am 11. März vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen beschlossenen Kürzung unserer Honorare ab 1. April 2026 um knapp 5% sehe ich mich gezwungen, meine Arbeitszeit umzustrukturieren, um wirtschaftliches Arbeiten als Selbstständige zu ermöglichen.

Aus meiner Sicht und der Sicht meiner Kolleg*innen setzt diese Entscheidung ein fatales Signal. Schon heute ist die Versorgungssituation für psychisch kranke Menschen angespannt, viele Menschen warten monatelang auf einen Therapieplatz. Wir Therapeut*innen sind Therapeut*innen aus Leidenschaft aber auch stark belastet durch den enormen Bedarf und das Gefühl, diesem Ansturm nicht gerecht werden zu können und Patient*innen, die dringend und zeitnah Hilfe brauchen, buchstäblich im Regen stehen lassen zu müssen. 

In dieser Situation die Vergütung ambulanter Psychotherapie abzusenken, ist weder humanistisch noch wirtschaftlich nachvollziehbar (z.B. hohe Folgekosten bei Nichtbehandlung durch Chronifizierung, vermehrte stationäre Aufenthalte, Arbeitsunfähigkeit). Zudem gehen meine Kolleg*innen und ich aufgrund unserer langjährigen und teilweise unbezahlten Ausbildung mit hohen Schulden in diese Selbstständigkeit und sind nach wie vor die am schlechtesten bezahlte Facharztgruppe. 

Mit dieser Honorarkürzung werden wir Kassenpraxen immer mehr dazu gedrängt, einen Teil unserer Kapazitäten auf Privatversicherte zu verlagern, um wirtschaftlich arbeiten zu können (dies betrifft v.a. Kolleg*innen in städtischen Gebieten wegen der nochmals höheren Fixkosten). Dies gefährdet massiv die Versorgungssicherheit für alle unsere gesetzlich versicherten Patient*innen.

Die KBV hat daher Klage beim Bundessozialgericht eingereicht, überall in Deutschland gehen Praxisinhaber*innen und Patient*innen auf die Straße, um gegen dieses Vorgehen zu protestieren (so z.B. am 25.03.26 in Würzburg).

Wenn auch  sie dies nicht hinnehmen und sich solidarisch mit unserem Berufsstand zeigen möchten, so können sie gerne einen Protestbrief oder E-Mail an den Gesundheitsausschuss des Bundestages und/oder an die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und/oder ihre Krankenkasse senden.

Jede Stimme zählt, um auf dieses Thema und die Folgen aufmerksam zu machen.

Weitere Infos zu den Honorarkürzungen finden sie unter:

Weniger Geld für ambulante Psychotherapie - "falsches Signal"

 

 

Herzlich Willkommen in meiner Praxis!
 

Mein Name ist Sarah Erk

ich bin Dipl.-Psychologin und approbierte psychologische Psychotherapeutin sowie Psychoonkologin der deutschen Krebsgesellschaft.

Meine Fachkunde habe ich im Bereich der Verhaltenstherapie erworben, ich nutze aber auch viele Methoden aus anderen therapeutischen Richtungen (z.B. hypnosystemische Methoden) in meiner Arbeit. 

Ich biete Einzel - und Gruppentherapie an. 

Des Weiteren arbeite ich als Supervisorin für Ausbildungskandidat*innen im Bereich der Psychotherapie.

Über die Jahre hinweg habe ich in verschiedenen Bereichen der Psychologie und Psychotherapie gearbeitet, so war ich z.B. schon während des Studiums in Würzburg ambulant im Kinder- und Jugendbereich (Praxis Oehler, Klein und Kreienkamp) tätig und habe dabei zahlreiche Familien betreut und beraten, Gruppen für Kinder mit ADHS und Ängsten geleitet sowie die Diagnostik zu den entsprechenden Störungsbildern durchgeführt. 

Auch im universitären Bereich (Lehrstuhl für medizinische Psychologie, Psychotherapie und Rehabilitationswissenschaft der Universität Würzburg), in der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (Würth Industrie Service in Bad Mergentheim) sowie stationär (Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren, Saludis in Bamberg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosomatische Medizin in Werneck) war ich tätig. 

Dabei konnte ich in jedem Bereich wertvolle Erfahrungen sammeln, die mich als Psychotherapeutin geprägt haben und bis heute meine Arbeit bereichern.

Seit 2018 bin ich mit einem halben Kassensitz im Ärztezentrum in  Gerolzhofen niedergelassen. Zu mir können sowohl Kassenpatienten als auch privat Versicherte sowie Personen anderer Kostenträger (z.B. Bundeswehr, Polizei, Beamte) kommen.

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